Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Glossar

Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem BLX-Kontext – klar und kompakt erklärt.

A

API

Application Programming Interface

Eine Programmierschnittstelle, über die Softwaresysteme strukturiert Daten und Funktionen austauschen.

Quelle: Wikipedia: Programmierschnittstelle.

Autorensystem

Werkzeug zur Erstellung digitaler Lernangebote

Software zur Erstellung digitaler Lerninhalte. Ein Autorensystem unterstützt typischerweise Text, Medien, Interaktionen und die Ausgabe in Lernstandards.

Quelle: Wikipedia: E-Learning – Autorensysteme.

B

Betrieb digitaler Lernangebote

Dauerhafte Bereitstellung und Betreuung von Lernangeboten

Die dauerhaft organisierte Bereitstellung, Überwachung und Pflege digitaler Lernangebote einschließlich Hosting, Updates, Support, Datenschutz und Weiterentwicklung.

Quelle: BLX: Betriebsmodelle für das LXMS.

BITV 2.0

Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0

Die deutsche Verordnung zu Anforderungen an barrierefreie Informationstechnik des Bundes. Sie konkretisiert Vorgaben für Websites, Apps und andere digitale Angebote öffentlicher Stellen.

Quelle: Wikipedia: Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung.

BLX Designer

Design- und Produktionsschicht des BLX LXMS

Der Arbeitsbereich im BLX LXMS für die strukturierte Konzeption digitaler Lernangebote – von Bedarf, Zielgruppe und Lernzielen bis zu Storyboard, Review und Produktionsübergabe.

Quelle: BLX: Lösungen – Learning Design.

BLX Lernbegleiter

Kontextsensitive Unterstützung im Lernprozess

Eine kontextsensitive Unterstützung innerhalb eines Lernangebots, die Lernsignale einordnet und passende nächste Schritte anbietet.

Quelle: BLX: Lernbegleitung als messbare Intervention.

C

CLT

Cognitive Load Theory

Eine Theorie zur kognitiven Belastung beim Lernen. Sie unterscheidet Belastungsarten und unterstützt Entscheidungen darüber, wie Inhalte strukturiert und präsentiert werden.

Quelle: Wikipedia: Cognitive Load Theory.

cmi5

Computer Managed Instruction, Generation 5

Ein Profil von xAPI für den strukturierten Start und die Auswertung von Lerninhalten. cmi5 verbindet die Flexibilität von xAPI mit Regeln für Kursstruktur, Sitzungen und Abschluss.

Quelle: BLX: xAPI, cmi5, LRS und LTI 1.3.

CMS

Content-Management-System

Eine Software zur strukturierten Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung digitaler Inhalte. TYPO3 ist das CMS, auf dem das BLX LXMS aufbaut.

Quelle: Wikipedia: Content-Management-System.

Content-Lebenszyklus

Lebenszyklus eines digitalen Lernangebots

Der gesamte Weg eines Lernangebots von Analyse und Konzeption über Produktion, Review und Veröffentlichung bis zu Pflege, Auswertung und Ablösung.

Quelle: BLX: Design. Build. Deliver. Improve..

D

Digitale Souveränität

Selbstbestimmung in der digitalen Welt

Die Fähigkeit einer Organisation, selbstbestimmt über Systeme, Daten, Standards und Anbieterabhängigkeiten zu entscheiden.

Quelle: Wikipedia: Digitale Souveränität.

Digitales Lernangebot

Versionierbares digitales Lernangebot

Ein digital bereitgestelltes und betreibbares Lernprodukt mit definierten Zielgruppen, Lernzielen, Inhalten, Aktivitäten, Versionen und Auslieferungswegen.

Quelle: BLX: Was das LXMS anders macht.

DSGVO

Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutzverordnung der Europäischen Union. Sie regelt unter anderem die rechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten und die Rechte betroffener Personen.

Quelle: Wikipedia: Datenschutz-Grundverordnung.

H

H5P

Interaktive Inhaltsschicht im LXMS

Ein offenes Format und Werkzeugset für interaktive Webinhalte wie Quizze, interaktive Videos, Präsentationen und Branching-Szenarien.

Quelle: BLX: H5P als Interaktionsschicht im LXMS.

I

IAM

Identity and Access Management

Verfahren und Systeme zur Verwaltung digitaler Identitäten sowie ihrer Rollen, Rechte und Zugriffe.

Quelle: Wikipedia: Identitätsmanagement.

K

KI

Künstliche Intelligenz

Technologien, die Aufgaben wie Textanalyse, Vorschläge oder Mustererkennung unterstützen. Im BLX-Kontext ergänzt KI fachlich definierte Prozesse; Freigaben und Verantwortung verbleiben bei Menschen.

Quelle: BLX: Arbeitsmodell und Plattform.

L

Learning Analytics

Datengestützte Analyse von Lernprozessen

Die datengestützte Auswertung von Lernaktivitäten, um Nutzung, Lernverläufe und mögliche Verbesserungen von Lernangeboten sichtbar zu machen.

Quelle: BLX: Analytics und Qualität.

Learning Design

Systematische Gestaltung von Lernangeboten

Die systematische didaktische Gestaltung von Lernangeboten auf Basis von Zielgruppen, Bedarfen, Lernzielen, Aktivitäten und überprüfbaren Ergebnissen.

Quelle: BLX: Learning Design.

Learning Experience

Erleben eines Lernangebots aus Sicht der Lernenden

Das tatsächliche Erleben eines Lernangebots aus Sicht der Lernenden – einschließlich Verständlichkeit, Interaktion, Orientierung, Motivation und Unterstützung.

Quelle: BLX: Management digitaler Lernerfahrungen.

Legacy Content Operations

Kontrollierter Betrieb bestehender Lerninhalte

Der kontrollierte Weiterbetrieb bestehender Lerninhalte. Bestände werden inventarisiert, versioniert, gepatcht, übersetzt, geprüft und schrittweise migriert oder ersetzt.

Quelle: BLX: Legacy Content Operations.

LMS

Learning-Management-System

Eine Plattform zur Organisation von Kursen, Teilnehmenden, Zuweisungen, Lernständen und Zertifikaten.

Quelle: BLX: xAPI, cmi5, LRS und LTI 1.3.

LRS

Learning Record Store

Ein Datenspeicher für xAPI-Statements. Er nimmt standardisierte Lernereignisse entgegen und stellt sie für Auswertung und Reporting bereit.

Quelle: BLX: xAPI, cmi5, LRS und LTI 1.3.

LTI 1.3

Learning Tools Interoperability 1.3

Ein Standard zur sicheren Einbindung externer Lernwerkzeuge und Inhalte in Lernplattformen, einschließlich Anmeldung und Kontextübergabe.

Quelle: BLX: xAPI, cmi5, LRS und LTI 1.3.

LXMS

Learning Experience Management System

Eine Plattform für den gesamten Lebenszyklus digitaler Lernangebote: von Konzeption und Produktion über Review, Versionierung und Übersetzung bis zu Auslieferung und Analyse.

Quelle: BLX: Arbeitsmodell und Plattform.

O

Open Source

Software mit offen zugänglichem Quelltext

Software, deren Quellcode unter einer offenen Lizenz einsehbar, nutzbar und weiterentwickelbar ist. Die konkreten Rechte ergeben sich aus der jeweiligen Lizenz.

Quelle: Wikipedia: Open Source.

R

Review-Workflow

Geregelter Prüf- und Freigabeprozess

Ein geregelter Prüf- und Freigabeprozess mit Rollen, Status, Rückmeldungen und nachvollziehbaren Entscheidungen.

Quelle: BLX: Governance – Was ist geprüft und freigegeben?.

ROI

Return on Investment

Eine wirtschaftliche Kennzahl, die den erzielten Nutzen einer Investition ins Verhältnis zu ihren Kosten setzt.

Quelle: Wikipedia: Return on Investment.

S

SCORM

Sharable Content Object Reference Model

Eine Familie etablierter Standards zur Paketierung, Bereitstellung und grundlegenden Fortschrittsverfolgung von E-Learning-Inhalten in einem LMS.

Quelle: BLX: SCORM ist paketbasiert.

SLA

Service Level Agreement

Eine verbindliche Vereinbarung über messbare Leistungsmerkmale eines Services, beispielsweise Verfügbarkeit, Reaktionszeiten oder Supportzeiten.

Quelle: Wikipedia: Service-Level-Agreement.

SSO

Single Sign-on

Ein Anmeldeverfahren, bei dem eine zentrale Authentifizierung den Zugriff auf mehrere verbundene Anwendungen ermöglicht.

Quelle: Wikipedia: Single Sign-on.

Storyboard

Konkrete Umsetzungsplanung eines Lernangebots

Eine detaillierte fachliche und didaktische Vorlage für die Produktion eines Lernangebots, einschließlich Inhalten, Medien, Interaktionen und Hinweisen zur Umsetzung.

Quelle: BLX: Vom Storyboard zum digitalen Lernmodul.

T

TYPO3

Open-Source-Content-Management-System

Ein quelloffenes Enterprise-Content-Management-System. Im BLX LXMS bildet TYPO3 die Grundlage für Inhalte, Rechte, Workflows, Mehrsprachigkeit und Erweiterungen.

Quelle: BLX: Warum ein CMS als Basis?.

U

UbD

Understanding by Design

Ein rückwärts gerichteter Ansatz für Learning Design: Zuerst werden gewünschte Lernergebnisse und geeignete Nachweise bestimmt, danach Aktivitäten und Inhalte geplant.

Quelle: Wikipedia: Understanding by Design.

V

Vendor Lock-in

Erschwerte Ablösung eines Anbieters oder Systems

Eine Abhängigkeit von einem Anbieter, die einen Wechsel durch proprietäre Formate, Schnittstellen, Lizenzen oder Betriebsmodelle erschwert.

Quelle: Wikipedia: Lock-in-Effekt.

Versionierung

Nachvollziehbare Verwaltung von Änderungsständen

Die nachvollziehbare Verwaltung unterschiedlicher Stände eines Inhalts oder Lernangebots, sodass Änderungen geprüft, freigegeben und bei Bedarf zurückverfolgt werden können.

Quelle: BLX: Management von Lernerfahrungen.

X

xAPI

Experience API

Ein Standard zur Beschreibung und Übertragung von Lern- und Nutzungsereignissen als Statements. Diese werden typischerweise in einem LRS gespeichert.

Quelle: BLX: xAPI, cmi5, LRS und LTI 1.3.